16.04.2018 – Zukunft[s]unternehmen Nordwest: Wohnen und Innovation

„Wie smart sind Häuser im Jahr 2044?“

Internet of Things, Living Labs, Hausautomation, intelligente Gebäude – zu Smart Home existieren viele Synonyme. Gemein haben diese Begriffe, dass sie die voranschreitende Digitalisierung und Vernetzung der Wohnumgebungen adressieren. Nach Telefonen, Fernseher und Uhren werden andere Alltagsgegenstände zunehmend „smart“. 61 % der vernetzten Haushalte versprechen sich höhere Sicherheit durch intelligente Haustechnik. Über die Hälfte der Nutzergruppe möchte über bedarfsgesteuerte Energiekonzepte den Komfort steigern und rechnet mit einem reduzierten Energiebedarf. Für 10 % wird ein längerer, selbstbestimmter Verbleib im eigenen Haushalt mithilfe altersgerechter Assistenztechnologien möglich. Es eröffnen sich neue Wertschöpfungspotenziale in einem wachsenden Markt: Von Baustoffen über Sensoren bis hin zu Endanwender-Software werden Kompetenzfelder wie Architektur, Bauwesen, Produktentwicklung, Informatik oder Energie angesprochen. Ein Standard konnte sich bislang nicht etablieren.
Die Veranstaltung bringt Forschung und Praxis zusammen und befasst sich mit folgenden Fragen: Welche Potenziale und Herausforderungen entstehen durch „Smart Home“ für die Region Nordwest? Welche Kooperationen helfen dabei die Chancen zu erschließen? Welche neuen Forschungs- und Geschäftsfelder entstehen durch die „Smartisierung“? Was geschieht mit dem „nicht-smarten“ Bestand?

Die Referenten

Marcel und Daniel Hunfeld
Pariot UG, Founder/CTO und Co-Founder/CEO
„Nicht-Smartes smart machen – Chancen von Smart Home aus der Sicht eines Start-ups“

Arne Sextro
EWE Tel GmbH, Leiter Produktmanagement Smart Home
„Smart Home aus der Perspektive eines Energieunternehmens“

Sarah Vöge & Niklas Bartner, Projektgruppe „Dekorativer Lüftungsassistent“
Abteilung Technik und Gesundheit für Menschen, Jade Hochschule
„Neues aus der Hochschule – Ein Lüftungsassistent für gesundes Durchatmen“

Dr.-Ing. Frerk Müller-von Aschwege
OFFIS – Institut für Informatik, Principal Scientist Automations- und Integrationstechnik
„AAL ist kein Fisch – Smart und gesund in den eigenen vier Wänden“

Auf einen Blick

Datum: Montag, 16. April 2018, 19 – 22 Uhr
Ort: Kulturbar der Jade Hochschule, Zeughausstraße 63a, Oldenburg
Anmeldung bitte bis zum 12.04.2018 unter www.uol.de/zukunftsunternehmen

Neben Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern richtet sich die Einladung insbesondere auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Startups aus Hochschulen. Die Plätze für die Veranstaltung sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Die Veranstaltung ist kostenfrei und für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

Über die Veranstaltungsreihe „Zukunft[s]unternehmen Nordwest 2018“

„Zukunft[s]unternehmen Nordwest“ ist eine Veranstaltungsreihe der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ziel ist, im Bereich des Wissens- und Technologietransfers die Beziehungen der Universität mit der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken, vorhandene Synergien zu nutzen sowie neue Wege und Formate des Austausches zu finden. Dabei werden bestehende Kooperationen zwischen den beiden Universitäten und mit der Wirtschaft vertieft. Es richtet sich ausdrücklich auch an universitäre Gründerinnen und Gründer sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs. Dabei werden bestehende Kooperationen zwischen der Universität mit der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft vertieft. Es richtet sich ausdrücklich auch an Gründerinnen und Gründer aus dem Hochschulkontext sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des EFRE-geförderten Projekts „Technologiescouting innovativ NordWest“ vom Referat Forschung und Transfer der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Kooperation mit der GIZ gGmbH (An-Institut an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) mit Unterstützung der Gertrud und Hellmuth Barthel Stiftung durchgeführt.
Ansprechpartner ist Andrew Absolon andrew.absolon@uni-oldenburg.de, 0441-798-2774.