Was sind die beliebtesten Startup-Bücher?

Heute, am 23. April, ist Welttag des Buches! Das nehmen wir doch mal als Anlass, um mehr über die Lesegewohnheiten unserer regionalen Startups zu erfahren. Konkret haben wir gefragt: „Welche Startup-Bücher haben euch besonders gut gefallen?“ Hier sind die TOP 5-Antworten (in alphabetischer Reihenfolge):

Elon Musk: Tesla, PayPal, SpaceX (Ashlee Vance)

Er wird als der Leonardo da Vinci des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Der Raumfahrtunternehmer, Elektroauto-Pionier und Querdenker verändert mit seinen Unternehmen die Welt. Alles, was dieser Mann anfasst, scheint zu Gold zu werden. Mit PayPal revolutionierte er das Zahlen im Internet, mit Tesla schreckte er die Autoindustrie auf und sein Raumfahrtunternehmen SpaceX ist aktuell das weltweit einzige Unternehmen, das ein Raumschiff mit großer Nutzlast wieder auf die Erde zurückbringen kann. Doch wie wurde Elon Musk derjenige, der er heute ist und warum ist er mit seiner Art, Unternehmen zu gründen, so erfolgreich? Dieses Buch erzählt die Story.

Kopf schlägt Kapital (Günter Faltin)

Dieses Jahr feiert das Buch seinen zehnten Geburstag, trotzdem ist das Buch nach wie vor brandaktuell. Hauptsächlich geht es darum, was einen Entrepreneur auszeichnet und wie er es schafft, aus vorhandenen Komponenten eine neue Unternehmung zu starten. Mit dem Paradebeispiel „Teekampagne“ zeigt Günter Faltin auf, wie einfach es sein kann, ein profitables Unternehmen zu gründen. Kopf schlägt Kapital macht Lust aufs Gründen und ist ein prima Einstieg in die Entrepreneuship-Welt.

Lean Startup (Eric Ries)

Der Buchuntertitel „schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen“ verspricht viel. Ob das Buch diesen Anspruch gerecht wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. In jedem Fall gibt Eric Ries einen guten Überblick zu den Gründen, warum die meisten Startups scheitern, warum Unternehmen lernen und Innovation in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen sollten und wie mit wissenschaftlichen Methoden kundengerechte Produkte für neue Märkte geschaffen werden können. Kernstück dafür ist ein permanenter Evaluationsprozess nach der Maßgabe machen, messen, lernen.

Wenn es hart auf hart kommt (Ben Horowitz)

Mit Kriesensituationen weiß Ben Horowitz wahrlich umzugehen. Auf fesselnde Art und Weise erzählt er von seinen Erfahrungen als Gründer und CEO, wie schnell ein eben noch günstiger Wind für ein Unternehmen drehen kann. Mit unfassbar viel Einsatz schafft er es, sein eigenes Unternehmen vor dem Bankrott zu bewahren. Auf dieser Erfahrung gründen seine Tipps dazu, worauf es in turbulenten Zeiten ankommt. Ebenfalls erläutert er, wie man Entlassungen auf faire Weise durchführt. Seine Erzählung ist dabei gespickt von Anekdoten und humorvoll geschrieben.

Zero to one (Peter Thiel mit Blake Masters)

Peter Thiel, Mitgründer von PayPal und einer der ersten Facebook-Investoren, kann sich zurecht als einer der erfolgreichsten Unternehmer der USA bezeichnen. Sein Buch ist ein Loblieb auf die Gründer, die unkonventionell denken, wagemutig und voller neuer Ideen sind. Dabei stellt er einige diskussionswürdige Behauptungen auf, z.B. dass Monopole zu begrüßen und die Grundlage für Innovationen sind. Diese Thesen untermauert er jedoch mit Begründungen, die nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen sind. Der Ratgeber wendet sich dabei an Gründer, die ein Technologie-Unternehmen aufbauen wollen und nicht an Existenzgründer.