Jetzt gibts was auf die Ohren: Startup-Podcasts

„Wenn Reden Silber und Schweigen Gold ist, dann ist Zuhören Platin.“

Nachdem wir euch letztes Jahr eine Einblick in spannende Startup-Bücher gegeben haben, wollen wir mit diesem knackigen Zitat von Andrzej Majewski nun die Welt der Startup-Podcast eröffnen. Wir haben euch daher im Folgenden eine kleine Auswahl an Podcasts zusammengestellt, die man auch nach Feierabend gut hören und für das eigene Startup-Business nutzen kann.

Los gehts mit Daniel Krauss, Mitgründer und CIO von Flixbus, der einen Einblick in die Erfolgsstory gibt. Mittlerweile ist Flixbus bis in die USA expandiert, und seit kurzem gibt es mit Flixtrain auch ein Angebot auf der Schiene. Im Gespräch berichtet Daniel Krauss, wie sein Gründerteam das Unternehmen aufgebaut hat und nach welchen Grundsätzen er es führt. 

Weiter gehts mit Peer Richelsen von Mage (ehemals Snapcardster), der mit seinem Co-Founder Malte Delfs den Sprung vom schönen Norden Deutschlands ins Silicon Valley geschafft hat. Im Interview erzählt er, wie es dazu kam, was er unterwegs gelernt hat und was genau er mit dem Cockroach-Modus (zu Deutsch: Kakerlaken-Modus) meint.

Im zweiten Teil des Interviews gibt Peer Richelsen nun ein paar Insider-Stories vom Y-Combinator, dem bekanntesten u. erfolgreichsten Accelerator des Silicon Valleys, zum Besten.

Kommen wir nun zu den Startups im Nordwesten. Jascha Stein vom Oldenburger Startup Omnibot hat die Vision, Menschen und Computer miteinander sprechen zu lassen. Inzwischen ist Omnibot mit weiteren Standorten in den USA, Großbritannien, Indien oder der Ukraine international durchgestartet und kann große Namen wie Jeff Adams oder Rene Arvin zu seinem Team zählen.
In der Podcastfolge erklärt Jascha, welche Zukunft er für künstliche Intelligenz sieht, warum er sich selbst „JEDI-Ritter“ nennen kann, welches Potenzial er in Oldenburg als KI- und Gründerstandort sieht und außerdem, welchen Rat er jungen Gründern mit auf den Weg geben würde.

Wir bleiben in Oldenburg und kommen zu Thomas Hayen, Co-Gründer und Geschäftsführer von Fan12. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Bjarne Wiesehan erstellen sie Onlineshops für Amateurvereine und übernehmen das Design, die Anfertigung der Produkte sowie Versand und Zahlungsabwicklung. Das Beste: Es ist kostenlos für den Verein.

Weiter geht es nach Bremen, wo Sohrab Mohammad mit seinem Startup Reishunger ein sehr erfolgreiches und dabei profitables Handelsmodell etabliert hat, ohne dabei zu große Angst vor Amazon haben zu müssen und ohne von Lebensmittelhändlern abhängig zu sein. Ein sehr cooles Business was Lust auf Reis macht!

Du hast immer noch nicht genug? Dann kommt hier die geballte Startup-Podcast-Serie mit aktuell 128 Folgen. Wir wünschen viel Spaß beim Hören und den ein oder anderen Aha-Moment!

 

Vier neue Teams des Osnabrücker Accelerators „Seedhouse“ stellen sich vor

Kürzlich ist die dritte Runde im aktuellen Förderprogramm des Osnabrücker Accelerators Seedhouse gestartet. Vier neue Geschäftsideen nutzen nun intensiv die kommenden vier Monate um auf dem Markt Fuß zu fassen. Die Gründerprojekte, die sich zuvor qualifizieren mussten, erhalten im Seedhouse Arbeitsräume und eine besonders intensive  Betreuung mit Workshops, Coaches und Mentoren. Themenschwerpunkte dabei sind Food, Agrar und Digital.

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VetVise gewinnt Publikumspreis für Software zur Früherkennung von erkrankten Schweinen

(Oldenburg, 11. Juni 2019) Am vergangenen Donnerstag präsentierten im PFL Kulturzentrum vier Oldenburger Startups ihre Geschäftsideen vor Publikum. Dafür hatten alle Startups genau sieben Minuten Zeit. Im Anschluss konnten sowohl die 120 Zuschauer und als auch eine Fachjury für jeweils sieben Minuten Fragen an die Gründerinnen und Gründer stellen. Der Fokus der vier Geschäftsideen lag diesmal auf den Bereichen Chemie, Tiermedizin und Nahrungsmittel.

Christian Lasar von der Universität Oldenburg kann mit seiner Handyapp „PredictMyReaction“ das Ergebnis von chemischen Reaktionen im Voraus berechnen. Dadurch können Zeitaufwand und Kosten für bestimmte chemische Experimente massiv reduziert werden.
Die Gesundheit von Schweinen liegen Johannes Schmidt-Mosig und Norman Caspari besonders am Herzen. Mit ihrem datengetriebenen Frühdiagnose-Tool VetVise wollen sie schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates von Schweinen deutlich schneller erkennen, was sich auch finanziell für Schweinezüchter lohnt.
Mit der kleinen, aber feinen Oldenburger Kaffeerösterei La Molienda schafft Adrianna Trzeszczkowska-Trujillo ein ganz besonderes Kaffeeerlebnis mit kolumbianischen Flair. Ihre Vision: Nachhaltig den Kaffeeanbau & -handel verbessern, und dabei den Kunden beste Kaffee-Qualität bieten.
Regional einkaufen und nachhaltig produzierende Höfe unterstützen – das geht Dank  MeinMarktstand nun auch online. Durch eine ausgetüftelte Logistik schafft es Garvin Hinrichs, dass die Waren verschiedener Höfe innerhalb von 24 Stunden und in nur einem Paket beim Kunden landen.

Im Anschluss an die Präsentationen stimmten die dreiköpfige Fachjury um Reinhard Nannemann (Volksbank Oldenburg), Kathrin Siemer (Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg) und Jan van Ahrens (Sharemagazines) sowie das Publikum für ihren Favoriten. Mit deutlichem Abstand wurde VetVise zum Sieger des mit 750 Euro dotierten Hauptpreises gekürt. Johannes Schmidt-Mosig freut sich sehr über die Auszeichnung: „Die Pitch Night Oldenburg war eine tolle Veranstaltung mit interessanten Begegnungen. Der große Zuspruch für unser Vorhaben und der Gewinn bestärken uns darin, mit vollem Einsatz weiterzuarbeiten.“

Die diesjährige Startup Pitch Night fand nun bereits zum zweiten Mal in Oldenburg statt, unterstützt durch die Volksbank Oldenburg, die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg sowie die Barthel Stiftung. Ursprünglich stammt das Konzept aber aus Bremen. Jan Wessels, Initiator des Eventsformats erkärt dazu: „Sowohl in Oldenburg als auch in Bremen gibt es spannende Startups. Wir freuen uns, dass wir die beiden Gründerszenen durch Formate wie die Startup Pitch Night noch besser verdrahten können.“

Oldenburger Gründungsszene nimmt weiter an Fahrt auf

2017 wurde Oldenburg im Rahmen der Studie Deutscher Startup Monitor gemeinsam mit Hannover zu einem von sechs Startup Hotspots in Deutschland gekürt. 2018 erreichte die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Gründungsradar für ihre Gründungsförderung den Spitzenplatz unter den mittelgroßen deutschen Hochschulen.
Benny Hartwig, Innovationsmanager der GIZ gGmbH und Leiter des Online-Portals Startups Nordwest, sagt dazu: „In Oldenburg entsteht zunehmend ein gut vernetztes Startup-Ökosystem. Insbesondere die Zusammenarbeit der verschiedenen regionalen Gründungsinstitutionen sowie die Unterstützung der Startups mit Kontakten, Know-how und Fördermitteln sind dafür entscheidend.“ und ergänzt: „In der Startup-Szene hilft man sich gegenseitig. Daher sind Veranstaltungsformate wie die Startup Pitch Night ein tolles Format, um andere Gründerinnen und Gründer kennenzulernen und sich zu vernetzen.“

Neues Gründungsstipendium in Niedersachsen: Bis zu 48.000 Euro für deine Gründung

Ab sofort kannst du dich mit deiner innovativen, digitale oder wissensorientierten Geschäftsidee für das neue niedersächsische Gründungsstipendium bewerben! Weiterlesen

Bremer Startup miRdetect erhält Seed-Finanzierung

miRdetect hat ein klares Ziel: Die Behandlung von Hodenkrebs soll entscheidend verbessert werden! Nun hat der High-Tech Gründerfonds (HTGF) zusammen mit der BAB Beteiligungs- und Managementgesellschaft Bremen mbH (BBM) und einem privaten Investor eine siebenstellige Summe in das 2016 gegründete Start-up-Unternehmen miRdetect aus Bremen investiert.

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Das STARTHAUS BREMEN und BREMERHAVEN wird Kooperationspartner

Das STARTHAUS BREMEN und BREMERHAVEN wird Kooperationspartner auf der „startups-nordwest“ Plattform und unterstreicht damit ihre Unterstützung für Gründerinnen und Gründer im Nordwesten.

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Oldenburger Start-up Zentrum startet dritte Förderrunde

Kürzlich ist die dritte Runde im aktuellen Förderprogramm des GO! Start-up Zentrums gestartet. Fünf neue Geschäftsideen nutzen nun intensiv die kommenden vier Monate um auf dem Markt Fuß zu fassen. Die Gründerprojekte, die sich zuvor qualifizieren mussten, erhalten im TGO Arbeitsräume und eine besonders intensive  Betreuung mit Workshops, Coaches und Mentoren (Gesamtwert über 40.000 EUR pro Team). Themenschwerpunkte dabei sind Energie, Gesundheit und Klima.

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Die Gründerplattform wird neuer Startup-Partner

Die Gründerplattform wird Startup-Partner auf der „startups-nordwest“ Plattform und unterstreicht damit ihre Unterstützung für Gründerinnen und Gründer im Nordwesten.

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Neues Kreditprogramm für innovative Unternehmen in der Wachstumsphase

Gute Nachrichten für junge Unternehmen auf Wachstumkurs: Die KfW und der Bund starten ein neues Kreditprogramm, um das Angebot von Wachstumsfinanzierungen in Deutschland zu stärken. Dafür werden jährlich 50 Mio. EUR bereitgestellt. Voraussetzung für die Teilnahme an der KfW-Finanzierung ist, dass ein privater Kreditgeber als Finanzierungspartner mit einem Finanzierungsanteil von ca. 50 % zu gleichen Bedingungen („pari passu“) investiert. Außerdem müssen bereits private Kreditgeber am Unternehmen beteiligt sein. Weiterlesen

7 Mythen zum Startup-Logodesign

Deine Geschäftsidee steht, das notwendige Kapital liegt bereit, aber es fehlt noch ein cooles, auffallendes Logo für Dein Startup? Sicherlich fragst Du Dich nun, wie das Logo gestaltet werden sollte, damit es perfekt ist. Um genau diese Frage ranken sich zahlreiche Mythen. Kathrin Kellner von designenlassen.de, dem größten deutschsprachigen Online-Marktplatz für Grafik-Design, erläutert daher im folgenden Gastbeitrag die sieben verbreitetsten Logodesign-Mythen und klärt auf: Was stimmt und was kannst Du getrost vergessen?

Mythos 1: Nur teure Designs sind gute Designs

Für ein frisches, kreatives Logodesign musst Du nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Schließlich benötigst Du bei der Gründung Deines Start-Ups sicherlich sowieso jeden Euro an anderer Stelle. Bei der Erstellung Deines Logodesigns ist es wichtiger, dass Du Dir Gedanken machst, was Du überhaupt mit dem Design vermitteln möchtest, wofür es stehen und welchen Effekt es erreichen soll. Je konkreter Du Deine Wünsche ausdrücken kannst, desto besser. Mit der Hilfe eines erfahrenen Grafikers bekommst Du so ein Logo, das perfekt zu Deiner Geschäftsidee passt.

Mythos 2: Ein gutes Logo ist zeitlos

Dein Unternehmenslogo sollte zunächst einmal gut aussehen, Deine Firma verkörpern und die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden auf Dich und Dein Unternehmen lenken. Ob dieser Effekt in zehn oder zwanzig Jahren noch genauso stark ist – darüber kannst Du Dir bestenfalls zusammen mit professioneller Hilfe in der Zukunft Gedanken machen. Schließlich ist es keine Schande und kein großes Problem, Deinem Logo ein Re-Design zu verpassen. Andererseits sollte es sich dabei nur um einen Feinschliff an Deinem grundlegenden Design handeln. Schließlich soll Dein Logo ja dazu führen, dass Dein Unternehmen für interessierte Kunden erkennbar ist. Außerdem solltest Du nicht jedem Trend hinterherlaufen, sondern immer im Blick haben, ob Dein Logo noch zeitgemäß ist. Sollte das der Fall sein, gibt es keinen Grund, es überarbeiten zu lassen.

Mythos 3: Das Kerngeschäft muss im Logo erkennbar sein

Was Du mit Deinem Unternehmen produzierst oder welche Dienstleistung Du anbietest, kann, muss aber nicht in Deinem Logo-Design erkennbar sein. Bietet es sich an, ein Grafikelement aus Deinem Geschäftsbereich ins Logo mit einfließen zu lassen, perfekt. Doch das musst Du nicht mit allen Mitteln erzwingen. Vielmehr gilt es, ein Unternehmenslogo nicht zu überfrachten. Auch abstrakte, wiedererkennbare Logos erfüllen den Zweck, Deine Firma zu repräsentieren, sobald die Verbindung von Unternehmen und Logo hergestellt ist.

Mythos 4: Ein Logo funktioniert nur mit einem Symbol

Nicht in jedem Markenlogo muss ein Symbol enthalten sein. Auch Schriftzüge oder Abkürzungen können ohne weitere optische Elemente ein stimmiges, aussagekräftiges Logo bilden. Schließlich kann auch über die Typografie der Buchstaben ein grafischer Effekt erzeugt werden. Ob geschwungen-verspielt oder kühl und klar macht beim Betrachter einen großen Unterschied. Somit ist es keinesfalls zwingend erforderlich, zusätzlich etwa zum Markennamen ein symbolisches Item hinzuzufügen.

Mythos 5: Nur ein absolut innovatives Logo ist ein gutes Logo

Ein individuelles und kreatives Logodesign hilft natürlich dabei, dass sich dieses und somit Dein Unternehmen im Kopf von potenziellen Kunden festsetzt. Je auffälliger, herausragender und einzigartiger Dein Design ist, desto mehr sticht es aus der Masse an Wettbewerbern in Deinem Geschäftsbereich heraus. Doch Vorsicht: Das Logo-Design darf nicht zum Selbstzweck werden. Soll heißen, auf der Suche nach dem innovativsten Grafikdesign für Dein Logo, solltest Du nie vergessen, was Du damit bezweckst, nämlich auf Dein Unternehmen zu verweisen. Also kann es auch vollkommen ausreichen und den gewünschten Zweck erfüllen, wenn in Deinem Logo bewährte Design-Bestandteile verwendet werden. Was hingegen ein Muss ist, ist die Berücksichtigung sämtlicher bestehender Markenrechte. Es darf also nicht von anderen Logos kopiert werden. Außerdem sollte Dein Logo dem eines Mitbewerbers nicht allzu ähnlich sein, um eine klare Unterscheidbarkeit zu garantieren. Schließlich willst Du nicht versehentlich Werbung für eine mit Dir konkurrierende Firma machen.

Mythos 6: Ein Start-Up-Logo muss allen gefallen

Diesem Mythos kann ganz klar widersprochen werden. Dein Logo muss sicherlich nicht jedem gefallen. Entscheidend ist, dass die Zielgruppe Deines Geschäfts von Deinem Markenzeichen angesprochen wird und diese potenziellen Interessenten dadurch auf Dein Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Somit kann es teilweise sogar förderlich sein, wenn Dein Logo-Design polarisiert, also einem Teil der Bevölkerung sehr gut gefällt, einem anderen hingegen aber direkt missfällt. Liegt Dein Geschäftsfokus beispielsweise auf jungen Leuten oder Teenagern kann es effektiv sein, ein Logo zu wählen, mit dem die Generation der Eltern Deiner Zielgruppe nicht allzu viel anfangen kann. Schließlich gibt es als Teenager in vielen Fällen ja nichts Schlimmeres, als mit dem Geschmack der eigenen Eltern übereinzustimmen. Viel schöner ist es da schon, ein klein wenig zu provozieren und zu rebellieren. Dies ist nur ein Beispiel für eine Geisteshaltung, die Du bei Deinem Logo-Design bedienen kannst. Grundsätzlich gilt aber: Dein Logo sollte die Zielgruppe Deines Unternehmens ansprechen, jedem muss es dagegen noch lange nicht gefallen.

Mythos 7: Logo top, Umsatz automatisch auch top

Schlussendlich ist es ein Trugschluss zu glauben, dass Dein Unternehmen von selbst läuft und dicke Gewinne einfährt. Natürlich ist Dein Logodesign ein wichtiger Faktor bei der Gründung Deines Start-Ups. Schließlich repräsentiert das Logo Dein Unternehmen nach Außen hin, sorgt dafür, dass sich Deine Firma im Gedächtnis von potenziellen Kunden festsetzt, und macht Deine Firma schnell wiedererkennbar. Somit ist ein passendes und effektives Logo ein Baustein, der zum Erfolg Deines Unternehmens beitragen kann. Doch mehr als ein Baustein ist es dann aber auch nicht. Zunächst müssen gute Arbeit, ein gefragtes Produkt oder makellose Dienstleistung dafür sorgen, dass Dein Unternehmen positiv betrachtet wird.