Oldenburger Startup „Conlytics“ beim Gründerwettbewerb „Digitale Innovationen“ prämiert

Das Oldenburger Start-Up Conlytics hat für sein Software-Baukastensystem zur Datenanalyse 7.000 Euro beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gewonnen.

Dr. Andreas Goerdeler, Ministerialdirigent der Unterabteilung „Nationale und europäische Digitale Agenda“ des BMWi, übereichte dem Team der Universität Oldenburg die Auszeichnung am vergangenen Freitag auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Die Jury lobte in ihrer Bewertung vor allem die fachliche Kompetenz des Teams, das langjährige Erfahrung in der Datenstromanalyse, bei der kontinuierlich fließende Datenströme in Echtzeit verarbeitet und ausgewertet werden, vorweisen kann. Die Gründer seien zudem gut mit strategischen Partnern vernetzt. Unter anderem arbeiten sie eng mit dem OFFIS – Institut für Informatik zusammen. Das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Universität Oldenburg unterstützt das Jungunternehmen in seiner Gründungsphase und auch im Rahmen ihres aktuellen EXIST-Gründerstipendiums.

Über Conlytics

Conlytics entwickelt ein Softwaresystem, das Daten in Echtzeit analysiert. Die Software funktioniert nach einem Baukastenprinzip: Verschiedene Auswertungsmodule können miteinander kombiniert werden, um eingehende Daten – beispielsweise aus Smart-Home-Geräten, Windkraftanlagen oder der Industrie – nach den Wünschen des Kunden zu analysieren. Die Ergebnisse landen dann zum Beispiel als Benachrichtigung auf einem mobilen Endgerät, in einer App, oder dienen unmittelbar zur Steuerung technischer Anlagen. Die Geschäftsidee basiert auf Forschungsergebnissen des seit 2007 laufenden Projekts Odysseus der Abteilung Informationssysteme am Department für Informatik.

Der Wettbewerb „Digitale Innovationen“

Das BMWi unterstützt mit dem Gründerwettbewerb Unternehmensgründungen mit innovativen Geschäftsideen, die auf digitalen Technologien beruhen. Jährlich werden in zwei Wettbewerbsrunden bis zu sechs Gründungsideen mit einem Hauptpreis von jeweils 32.000 Euro ausgezeichnet. Ein Großteil davon ist für die Gründung einer GmbH oder AG mit Sitz in Deutschland vorgesehen. Bis zu fünfzehn weitere Gründungsideen werden mit jeweils 7.000 Euro ausgezeichnet. Ergänzend erhalten die Start-Ups ein auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmtes umfangreiches Coaching- und Qualifizierungsprogramm.

Quelle: Universität Oldenburg