Team aus Oldenburg und Emden erreicht Endrunde des internationalen Hyperloop-Wettbewerbs

Der Unternehmer Elon Musk entwickelte in 2013 das Konzept für ein Hochgeschwindigkeitstransportsystem. Es basiert auf der Idee des Transrapids und soll durch Solarenergie elektrisch getriebene Transportkapseln mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.125 km/h auf Luftkissen durch eine Röhre, wie bei einer Rohrpost, befördern.

Studierende konstruieren Transportkapsel

Der Traum ein selbst entworfenes Transportmittel zu bauen und zu präsentieren – für eine Gruppe Studierender der Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer wird er in diesem Sommer wahr. Die Gruppe aus dem Studiengang Engineering Physics hat sich beim internationalen Wettbewerb „Hyperloop Pod Competition II“ beworben – und nun den Zuschlag erhalten, als eines von 24 Teams an der Endrunde in Kalifornien teilzunehmen.

Hyperloop-Team auf Treppe

Hyperloop-Team der Universität Oldenburg und Hochschule Emden/Leer. (Foto: HyperPodX-Team Universität Oldenburg, Hochschule Emden/Leer)

Ziel des Wettbewerbs ist, eine selbst konstruierte Transportkapsel, einen sogenannten Pod, möglichst schnell über die kalifornische Hyperloop-Teststrecke zu schicken. Hyperloop, eine Art Zug in einer Röhre, ist ursprünglich eine Idee des SpaceX-Gründers und Tesla-Chefs Elon Musk. Dank Schwebetechnik und geringem Luftwiderstand könnte das System künftig Passagiere mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.200 Kilometern pro Stunde befördern.

Das Team ist auf der Suche nach Unterstützung für den Bau ihres Hyperpods, da die Finanzierung des Baus ebenso von den Studierenden selbst eingeworben werden muss.

 

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