Bremer Startup PIELERS gewinnt Vorentscheid der Future Agro Challenge

Julia Köhn konnte sich mit PIELERS, einer Bremer Online-Handelsplattform für Lebensmittel, gegen vier weitere deutsche Agrar- und Food-Startups durchsetzen. Damit vertritt Julia nun Deutschland beim internationalen Gründerwettbewerb „future agro challenge“ im September in Griechenland und hat die Chance auf den Titel „agripreneur of the year“.

5 Startup-Pitches, 3 Minuten, 11 Jury-Mitglieder. Das waren die maßgeblichen Zahlen für den digital ausgetragenen Vorentscheid der future agro challenge per Zoom. Hierbei konnte sich Julia, Gründerin und Geschäftsführerin vom Bremer Startup PIELERS, behaupten und die Fachjury überzeugen.

Folgende Startups waren dabei:

  • Agrora: Agrora ist ein Online-Marktplatz für Agrarrohstoffe. Das Berliner Team will den Ein- und Verkauf von landwirtschaftlichen Betrieben digitalisieren und hat dafür kürzlich den Osnabrücker Accelerator Seedhouse durchlaufen.
  • BEEsharing: BEESharing ist ein in Hamburg ansässiges Netzwerk, das insbesondere Imker und Landwirte für Bestäubungen zusammenbringt sowie einen Transportservice für Imker sowie Honig- und Bienenprodukte anbietet.
  • ConstellR: „ConstellR“ will kleine, selbst konstruierte Satelliten ins All schießen und damit ganz neue Erdbeobachtungsdaten generieren sowie vermarkten. Das besondere an den Satelliten sind neuartige thermal-infrarot-Sensoren, die nach den Angaben des Freiburger Startups besser für das Monitoring von Pflanzengesundheit sowie ihrer Wasserversorgung geeignet sind als bisherige Bildgebungsverfahren.
  • Kornwerk für regionale Biodiversität GmbH: Drei Berliner Gründerinnen wollen gemeinsam pflanzliche Milchalternativen aus alten Hafersorten herstellen. Hierfür wird der Hafer regional angebaut und das Team trägt das Anbaurisiko gemeinsam mit den Landwirten.
  • PIELERS: Die Online-Handelsplattform für Lebensmittel digitalisiert die Direktvermarktung. Das Bremer Startup stellt darüberhinaus seine Technologie zur Verfügung, um lokale Marktplätze mit digitaler Infrastruktur auszustatten.

Wir sind gespannt auf die Fortsetzung des Gründerwettbewerbs im September und drücken Julia ganz fest die Daumen!