Spannende Games und Apps von Quantumfrog

Quantumfrog haben sich auf Game-, App- und Webentwicklung spezialisiert. Ob Games oder gamifizierte Lösungen, sie setzen es für ihre Kunden um. Neuste Technologien, wie AR sind ebenfalls in ihrem Interessensbereich. Wir haben mit Hendrik Rump, einem der Gründer, über das Unternehmen und Quantumfrogs Werke gesprochen.

 

Könnt ihr euch bitte kurz vorstellen?

Wir sind ein Game-, App- und Webentwickler aus Oldenburg. Unser 18-köpfiges Kreativteam ist auf die Entwicklung von aussagekräftigen Webinhalten und digitalen Games für Smartphones, Tablets und Web spezialisiert. Dabei konzeptionieren, entwickeln und layouten wir Web- & und Spielinhalte, sowie gamifizierte Lösungen zu den unterschiedlichsten Themen und Geschichten.

Das Team von Quantumfrog (Teil 1).

Das Team von Quantumfrog (Teil 1).

Wie kamt ihr auf den Namen Quantumfrog?

Wir haben uns viele Namen von Gamesstudios angesehen und sind dann zu diesem Namen gekommen. Froggy Senior und Froggy Junior sind inzwischen auch zu unserem Markenzeichen geworden und unterstützen uns immer tatkräftig auf allen Veranstaltungen und Messen.

Das Team von Quantumfrog.

Und Teil 2 vom Team.

Welche Arten von Spielen entwickelt ihr?

Aktuell entwickeln wir zwei mobile Games, VocabiCar (innovatives Vokabel Lernspiel) und Voxel Clicker (ein Clickergame mit tiefgehenden RPG Komponenten), sowie ein sog. Stealth Game für Steam und die mobilen Plattformen – mit dem Namen El Hijo in Kooperation mit einem unser beiden Partnerstudios aus Berlin namens Honig Studios.

Weitere Projekte sind das Casual Game Pepperz, das als Incentive Game herausgebracht werden soll und Creature Island, ein Fantasy-Action-Rollenspiel.

 

Zusammen mit der Westermann Druck- und Verlagsgruppe habt ihr bereits VocabiCar veröffentlicht. Erzählt uns bitte, wie es dazu kam und welche Erfahrungen ihr dabei gemacht habt!

Im Bereich Education Games haben wir das Vokabellernspiel VocabiCar entwickelt und es dem Westermann Verlag als einer der größten Anbieter von Bildungsmedien Deutschlands vorgestellt.

Unser Spielkonzept traf von Anfang an auf Begeisterung: Mit verschiedenen kleinen Fahrzeugen flitzt man durch verschiedene Themenwelten und sammelt Wörter, Buchstaben oder Objekte auf Englisch ein und muss dabei ein Zeitlimit einhalten.

 

Ihr arbeitet zur Zeit an eurem neuen Spiel VoxelClicker. Worum geht es da?

VoxelClicker ist ein Casual Clicker Game, was auf dem Smartphone oder Tablet gespielt wird. Anders als klassische Clicker hat VoxelClicker Rollenspielelemente (RPG), die dem Spiel eine größere Tiefe verleihen: Man kann die Fähigkeiten und Ausrüstung des eigenen Helden stetig erweitern und man trifft auf verschiedene Gefährten, die einen durch das Königreichbegleiten. Damit sind die klassischen und sehr beliebten Clicker-Komponenten erhalten und um ein tieferes Gameplay erweitert.

Es gibt in letzter Zeit einige Probleme für Gamesbranche in Deutschland. Was ist eure Meinung dazu?

Fakt ist, dass die staatlichen Förderungen im Medienbereich noch immer (viel zu) stark auf die Filmproduktion gerichtet sind. Andere Länder, wie z.B. Schweden, setzen schon viel länger auch auf die Gameproduktion – oder Polen setzt nun auch zum Überholmanöver an. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung müsste auch Deutschland sich dem Bereich Gaming viel mehr widmen.

Der BIU und der GAME gehen hier gemeinsam mit uns und vielen anderen Studios voran und fordern von der Politik eine mehr als nötige Erweiterung der Förderung(en), so vor allem die Förderung auf Bundesebene und der Anerkennung von Spielen als Kulturgut. Weiterhin bleibt zu erwähnen, dass die Umsätze der Spieleindustrie die der Filmindustrie bereits überholt haben!

 

Ihr kommt gerade von der International Games Week Berlin. Was war dort euer tollstes Erlebnis?

Wir hatten sehr viele interessante Meetings vor Ort, vor allem auf der Quo Vadis – als top Entwicklerkonferenz in Deutschland! Weiterhin waren viele internationale Player da und haben interessante Talks gehalten.

Wir haben mit Unterstützung von unserem Indie Advisor Andre auf der Indie Game Expo mit vielen spannenden internationalen Indie Teams unsere Spiele Voxel Clicker & VocabiCar ausgestellt. Zusätzlich waren danke Michael vom GamesWeek Team und dem BIU auf dem AMAZE Festival auch als Austeller und haben wieder sehr innovative Spiele-Ideen uns angesehen.

Abgerundet wurde das Ganze dann noch durch unsere Teilnahme am Matchmaking Diner und der Innogames Party – der Terminplan war also jeden Tag randvoll mit diversen spannenden Events zur GamesWeek!

 

Wie seht ihr eure Chancen, auch international erfolgreich zu sein?

Die Gamesbranche ist ein internationaler Markt, daher sind wir grundsätzlich international breit aufgestellt. Auch der App-Markt ist als ein weltweiter Marktplatz zu sehen.

Im Rahmen der Gamescom im letzten Jahr haben wir für VoxelClicker ein Seed-Investment von unserem amerikanisch/koreanischen Accelerator-Programm GTR erhalten und können damit unsere internationalen Kontakte vor allem um den asiatischen Raum erweitern, was uns sehr freut. Da die Gamebranche ohnehin international aufgestellt ist, sehen wir gute Chancen mit unseren Spielen auch international erfolgreich zu sein.

Unsere Apps- und Games haben bereits jetzt weltweites Publikum, sei es nun beispielsweise aus Russland, Brasilien, Australien, Indien – oder natürlich auch aus der Perle Norddeutschlands – Hamburg 😉

VocabiCar soll beim erfolgreichen Englisch Lernen spielend unterstützen.

VocabiCar unterstützt spielend beim erfolgreichen Englisch Lernen.

Was ist für euch zurzeit die größte Herausforderung als Startup?

Wie für alle Startups stellt die Finanzierung unserer Projekte ein Thema dar mit dem wir uns intensiv beschäftigen. Besondere Unterstützung haben wir bisher insbesondere von der Nordmedia erhalten, die Projekte und Entwicklungen innerhalb Niedersachsens fördert.

Für viele Start-Ups, wie auch uns ist das Thema der Anschlussfinanzierung ein Punkt – was dann einer größeren Seed-Finanzierung, oder einer A-Runde entsprechen würde.

 

Wie schätzt ihr das Startup Ökosystem im Bereich Nordwest ein?

Bei uns in Oldenburg besteht eine gute Vernetzung zwischen verschiedenen Startups insbesondere durch das GIZ und vor allem der Universität Oldenburg, wodurch auch wir bei unserer Anfangsphase wichtige Kontakte knüpfen konnten. Leider wird auch hier teilweise an den falschen Stellen, oder Personen gekürzt.

Oldenburg fällt aber langsam immer mehr ihre wirklich große Start-Up Dichte auf, vor allem viele eXist geförderte Teams als Ausgründung der Universität Oldenburg und mit Unterstützung vom GIZ sind am Start!

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Quantumfrog im StartupSpot Nordwest

Bilder: Quantumfrog

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