Studierendenteam aus dem Nordwesten gewinnt internationales Gründer-Planspiel

Am Ende hatte der Nordwesten die Nase vorn: Beim internationalen Finale des Entrepreneurship Planspiels PriME-Cup errangen die Oldenburger Studenten Justus Lewald und Fynn Arvid Ackenhausen gemeinsam mit Neele Nessen, Studentin der Hochschule Emden/Leer, den ersten Platz. Das nordwestdeutsche Team setzte sich in mehreren Disziplinen gegen vier Gruppen aus Deutschland und Polen durch und kann sich nun auf eine professionelle Gründungsberatung freuen. Alle studentischen Teams hatten sich in den Monaten zuvor durch zwei Runden bis ins Finale gespielt, das kürzlich in der Schweiz ausgetragen wurde.

Begonnen hatte das mehrstufige Planspiel im Herbst 2016 mit einem „Campus Cup“ in Leer, den das Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Institut für projektorientierte Lehre (Hochschule Emden/Leer)mit organisiert hatte. Fünf Teams nahmen teil: Sie schlüpften in die Rolle der Geschäftsführung eines Fahrradladens. Um im Wettbewerb mithalten zu können, mussten sie zentrale unternehmerische Entscheidungen treffen, zum Beispiel zu Preispolitik, Personalplanung, Investition und Finanzierung. In der Finalrunde simulierten die Planspieler dann den Wachstumsprozess eines Start-ups, das individuelle Sonnenbrillen mittels 3-Druck produziert. Unter anderem mussten die Teams eine profitable Unternehmensstrategie entwickeln, eine Pressemitteilung erstellen und eine Präsentation vor den „Gesellschaftern“ ihres Unternehmens abhalten – der Jury des PriME-Cup-Finales, die sich aus Vertretern von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammensetzte.

„Das Planspiel war eine tolle Möglichkeit, unser theoretisches Wissen aus dem Studium in der simulierten Praxis auszuprobieren“, sagt Fynn Arvid Ackenhausen. Er studiert – ebenso wie sein Mitstreiter Justus Lewald – Wirtschaftswissenschaften mit Nachhaltigkeits-Schwerpunkt an der Universität Oldenburg. „Wir haben von Runde zu Runde dazu gelernt. Das hat sich letztlich im entscheidenden Wettbewerb bezahlt gemacht hat“, ergänzt der 22-Jährige, der nach dem Studienabschluss ein Start-up gründen möchte.

Der PriME-Cup gilt mit über 3.500 Teilnehmern von 150 Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien als einer der größten deutschlandweiten Planspielwettbewerbe für Studierende. Er zielt darauf ab, die Teilnehmer mit zentralen Themen rund ums Unternehmertum vertraut zu machen und den Gründergeist unter den Studierenden zu fördern.

(Quelle: Presse und Kommunikation Universität Oldenburg)

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