25 Millionen Euro für niedersächsische Start-Ups
Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat kürzlich beim ersten Investment-Roundtable-Gespräch für die Finanzierung von Start-Ups ein zusätzliches Beteiligungskapital von 25 Millionen Euro für niedersächsische Start-Ups angekündigt. Dieses Wagniskapital soll noch während der laufenden Legislaturperiode zur Verfügung stehen. Entsprechende Anträge für die Umschichtung von EFRE-Mitteln hat das Land bereits gestellt, die Europäische Kommission muss allerdings noch zustimmen. Die Kofinanzierung aus Landesmitteln ist bereits gesichert.
Wirtschaftsminister Althusmann: „Niedersachsen ist ein Start-up-Hotspot: Schon heute haben wir mehr als 200 Start-Ups bei uns in Niedersachsen registriert. Damit diese jungen Unternehmen ihr dynamisches Wachstum finanzieren können, brauchen sie Beteiligungskapital. Wir freuen uns sehr, dass verstärkt bundesweite Finanzinvestoren Interesse an der niedersächsischen Start-Up-Szene zeigen. Innovative Gründerinnen und Gründer wollen wir künftig gezielt mit Investoren zusammenbringen, die bisher noch zu wenig den Blick auf Niedersachsen gerichtet haben. Unser Ziel ist es, niedersächsischen Start-ups mehr privates und öffentliches Wagniskapital zur Verfügung zu stellen und so die Wachstumschancen für Start-ups in Niedersachsen weiter zu verbessern.”
Für die Gespräche im Rahmen des Investment Roundtable hat Minister Althusmann 20 Investoren aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hannover zur Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG eingeladen. Ziel war es unter anderem, die Start-up-Initiative Niedersachsen vorzustellen. Neben der Bereitstellung von Wagniskapital liegt der Kern der Initiative darin, acht Start-Up-Zentren mit spezifischen Branchenprofilen zu etablieren, die die jeweiligen Stärken ihrer Region wiederspiegeln sollen. In diesen Start-Up-Zentren werden junge Unternehmen in ihrer Früh-Phase durch individuelles Coaching, eine bessere Vernetzung sowie kostenlose Arbeitsplätze unterstützt.
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung